Lebensräume aufspüren im Kloster Schöntal

Geschichte


"Folg diesem Exempel des danckbaren Lahmen verehre im Tempel den Göttlichen nahmen. Amen"
Abt Benedikt Knittel (1650–1732) war es, dem die Klosteranlage ihre heutige barocke Pracht mit
den charakteristischen Denksprüchen verdankt. Aus der bescheidenen Gründung dreier Zisterziensermönche 1152 zunächst im nahegelegenen Neusaß entwickelte sich Kriegen, Plünderungen und Zerstörungen zum Trotz sechs Jahrhunderte hindurch ein blühendes Kloster an der Jagst.

1802 endete die Klosterzeit für Schöntal abrupt und endgültig mit der Säkularisation.
Die St. Josephskirche wurde zur katholischen Pfarrkirche; die Neue Abtei und die Konventsgebäude zum
evangelisch-theologischen Seminar.

Nach dessen Schließung 1975 übernahm die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Ensemble und unterhält
darin seit 1979 ein Bildungshaus. Die jahrhundertelang zweckentfremdete Torkapelle St. Kilian wurde grundlegend renoviert und ist seit 1977 evangelische Pfarrkirche.
Heute, fast 900 Jahre nach seiner Gründung, ist das ehemalige Zisterzienserkloster ein Ort des ökumenischen Miteinanders und der gemeinsamen Verehrung des "Göttlichen nahmens".

 
 

Lebensräume zum Aufspüren und Innehalten. Sechs Stationen. Ein Weg.

Wir laden Sie ein, im Kloster Schöntal Lebensräume aufzuspüren. Inmitten alter Gemäuer. Räume, in denen neues Licht auf das eigene Leben fällt. Auf der folgenden Seite finden Sie eine Auswahl von sechs Stationen, die Sie jederzeit alleine oder als Gruppe aufspüren können. Jede Station steht bildhaft für Lebensfragen, die Sie sich und anderen Menschen stellen können.

Diese Stationen können Sie auch mobil von Ihrem Smartphone aus anwählen.

Station 1: Wege

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 2: Einkehr

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 
 
 

Station 3: Orientierung

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 4: Anbetung

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 
 
 

Station 5: Weite

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 6: Zeit und Ewigkeit

© Evangelische Klosterorte in Württemberg