Lebensräume aufspüren im Kloster Hirsau

Geschichte

Die Anfänge klösterlichen Lebens in Hirsau waren sehr bescheiden: das kleine Kloster St. Aurelius wurde um 830 mitten im bis dahin noch weithin unbewohnten Nagoldtal gegründet. Einige Zeit später verfiel es.

Auf Befehl des Papstes Leo IX. wurde St. Aurelius im Jahr 1059 neu errichtet. Unter Abt Wilhelm nahmen Bedeutung und Anziehungskraft so schnell zu, dass noch vor Fertigstellung von St. Aurelius ein neues, größeres Kloster gebaut wurde: das Kloster St. Peter und Paul (wenige hundert Meter oberhalb von St. Aurelius, Einweihung: 1091). Abt Wilhelm entwickelte in seinem Kloster die Reformen der französischen Abtei in Cluny weiter. In diesen trat er für eine strengere Auslegung der Benediktsregel ein (Askese, Disziplin und Gehorsam). Die Reformen von Abt Wilhelm entfalteten eine große Wirkung:

Von Hirsau ausgehend wurden über 120 Klöster im deutschsprachigen Raum reformiert. In der Zeit der Reformation wurde das Kloster aufgehoben und in eine evangelische Klosterschule verwandelt.

Im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges steckten 1692 französische Truppen die Gebäude des ehemaligen Klosters in Brand und zerstörten damit nahezu die gesamte Klosteranlage.

 
 

Lebensräume zum Aufspüren und Innehalten. Sechs Stationen. Ein Weg.

Wir laden Sie ein, im Kloster Hirsau Lebensräume aufzuspüren. Inmitten alter Gemäuer. Räume, in denen neues Licht auf das eigene Leben fällt. Auf der folgenden Seite finden Sie eine Auswahl von sechs Stationen, die Sie jederzeit alleine oder als Gruppe aufspüren können. Jede Station steht bildhaft für Lebensfragen, die Sie sich und anderen Menschen stellen können.

Diese Stationen können Sie auch mobil von Ihrem Smartphone aus anwählen.

Station 1: Überfluss

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 2: Lebenslauf

 
 
 

Station 3: Orientierung

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 4: Weite

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 
 
 

Station 5: Schutzorte

 
 

© Evangelische Klosterorte in Württemberg

 

Station 6: Ruinen

© Evangelische Klosterorte in Württemberg