Das Kloster in Bebenhausen

Geschichtliches

Bebenhausen, am Rande des Schönbuchs. Ein Ort, der buchstäblich zum Verweilen und zur Meditation einlädt. Die Klosteranlage Bebenhausen wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Zisterziensermönchen erbaut. Zeitweise lebten bis zu 60 Mönche im Kloster und pflegten ein Leben des Gebets, der Lesung und der Arbeit.

 

Nach Einführung der Reformation in Württemberg wurde das Kloster, mit wenigen Unterbrechungen, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Evangelische Klosterschule genutzt, um Jugendliche auf das Theologiestudium in Tübingen vorzubereiten.

 

Im 19. Jahrhundert baute das Württembergische Königshaus das verlassene Kloster als Jagdschloss aus und verhinderte so dessen Verfall. Seit der Klosterschulzeit wird die Klosterkirche als Evangelische Gemeindekirche genutzt. Heute prägen Gottesdienste, liturgische Feiern und Kirchenmusiken das geistliche Leben im Kloster Bebenhausen.